| Tänze aus 1001 Nacht Ohne Zweifel war Fatima auch der Star des Abends. Ihr Leuchtertanz" verlangt unglaubliche Körperbeherrschung und Balance. Vor allem aber faszinierte sie mit ihrer Ausstrahlung und ihrer außerordentlichen Anmut. Beweglich ist sie wie eine Schlange, zeigt einzigartige Techniken und Bewegungen. Auch mit ihrem orientalischen Tanz" und besonders mit dem historischen Schleiertanz, dem Tanz der Salome", löste sie die Begeisterung der Zuschauer aus. Faszinieren konnte auch Djamila mit ihrer außergewöhnlichen Beweglichkeit. Da paarten sich Eleganz und Exotik, denn schwebend leicht wie eine Schneeflocke demonstrierte die Frankfurterin ihre Dreher und Hüftschwünge. Und selbst wenn sie zusammenklappte wie ein Klappmesser vibrierte der Unterleib präzise im Percussion-Rhythmus der Liveband. Mit schlangenartigen Bewegungen konnten auch Ayun und Magdy sowie Dünjya gefallen. Mit Leidenschaft bei der Sache waren die Tanzgruppen Ba-nat al Halawa" (den Süßen Mädchen") und Banat al Amar (Die Mädchen des Mondes"). In original saudiarabische Gewänder (die Abayan") gehüllt mit traumhaften Farben und Ornamenten, schwangen sie Kopf und Oberkörper nach einer Choreographie von Fatima Serin. Mag orientalische Musik für europäische Ohren eintönig klingen, so ging doch von dem Ensemble AI Sharq, geleitet von Ibrahim Abu Hassam, große Faszination aus. Rheinpfalz-Zeitung 28. Februar 2005 |